Welthirntumortag - Warum ist dieser Tag so wichtig?
- 7. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Juni

Was bleibt, wenn es keine Therapie gibt?
Hoffnung und...
... Forschung.
Am 8. Juni ist Welthirntumortag.
Der Welthirntumortag wurde ins Leben gerufen, um auf das Thema Hirntumore aufmerksam zu machen, Betroffene zu unterstützen und Forschung zu fördern und Heilungschancen zu verbessern.
Für uns ist dieser Tag immer verbunden mit dem wohl schlimmsten Tag in meinem Leben.
Denn nur einen Tag zuvor, am 7. Juni, ist der Todestag meines Sohnes Fabi.
Fabi war noch nicht einmal drei Jahre alt, als er seinen Kampf gegen einen Hirntumor verlor.
Denn es gab einfach KEINE Therapie, die ihm hätte helfen können.
Und genau deshalb gibt es EIN KIWI GEGEN KREBS.
Die Idee entstand schon während Fabis Krankheit.
Damals war meine größte Hoffnung, dass morgens jemand aufsteht, der eine Idee hat, wie er diesen Tumor heilen kann. Eine Idee, eine neue Erkenntnis einen neuen Gedanken zu einem Therapieansatz... Irgendetwas, das Fabi helfen könnte.
Denn irgendwann kommt der Punkt, an dem man als Eltern merkt, dass man außer hoffen und warten einfach nichts tun kann.
Man hofft.
Man wartet.
Man sucht nach Lösungen, googlt nach Studien, nach neuen Erkenntnissen...
... und irgendwann ist die Forschung, und die damit verbundene Chance auf NEUE Erkenntnisse, auf NEUE Therapien, die das Leben deines Kindes vielleicht doch noch retten können, die einzige Hoffnung, die du noch haben kannst.
... und aus dieser Hoffnung entstand EIN KIWI GEGEN KREBS.
Weil mir so klar wurde, wie wichtig Forschung ist. Wie hochnotwendig es ist, dass die Kinderkrebsforschung unterstützt werden muss, um SCHNELLER voran kommen zu können...
... denn Zeit war etwas, das wir nicht hatten.
Und damit sind wir nicht die Einzigen.
Jedes Jahr erkranken durchschnittlich rund 2.300 Kinder und Jugendliche neu an Krebs (Quelle: www.kinderkrebsregister.de)
Rund 2.300 Kinder und Familien, deren Leben von einem Moment auf den anderen stillsteht.
Familien, die dieselben Fragen stellen wie wir damals:
Gibt es noch eine Therapie?
Gibt es eine Studie?
Gibt es irgendwo eine neue Erkenntnis, die helfen könnte?
Für viele Kinder lautet die Antwort zum Glück: Ja.
Doch noch immer sterben 20% der erkrankten Kinder, weil die Medizin für diese Kinder keine ausreichende Antwort hat.
Und genau deshalb ist Forschung so wichtig.
Denn Forschung bedeutet nicht nur Zahlen, Labore und Studien.
Forschung bedeutet Hoffnung.
Hoffnung für Eltern, die verzweifelt nach einer Möglichkeit suchen, ihr Kind zu retten.
Hoffnung für Kinder, für die es heute noch keine Therapie gibt.
Hoffnung darauf, dass aus einem "Wir können nichts mehr tun" irgendwann ein "Wir haben noch eine Möglichkeit" wird.
Und deswegen darf man nie vergessen, dass hinter jedem Forschungsprojekt Kinder und Familien stehen, die auf genau diese Chance hoffen.
Für Fabi kam diese Chance leider zu spät.
Doch es gibt noch viele andere Kinder und Familien, die heute genau dort stehen, wo wir damals standen.
Deshalb setzen wir uns auch weiter für die Hirntumorforschung bei Kinderkrebs ein.
Denn Forschung braucht Zeit.
Forschung braucht Geld.
UND: Forschung braucht Menschen, die sie unterstützen.
Für die Kinder, für die es heute noch keine Therapie gibt.
Für die Familien, die trotzdem jeden Tag weiter hoffen.
Und für die Forschung, die genau das verändern kann.
Lasst uns gemeinsam kämpfen!
Gemeinsam für eine Kindheit ohne Krebs!
Hilf mit!
Wie? Das kannst du hier lesen: https://www.ein-kiwi-gegen-krebs.de/hilf-mit



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